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Sportgetränke: Worauf kommt es an?

Ob im Hobby- oder Spitzensport, die Nährstoffversorgung muss auf die Bedürfnisse bei hohen Anstrengungen abgestimmt sein. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die richtige Sportnahrung. Speziell für die Aktivität bieten Hersteller zugeschnittene Getränke an, womit den Sportlern die Zufuhr der benötigten Nährstoffe leicht gemacht wird. Die Produktauswahl ist groß, ebenso die Unterschiede. Auf der Suche nach dem passenden Produkt müssen daher einige Kriterien berücksichtigt werden.

Ab einer Dauer von einer Stunde zählt bei einem Wettkampf oder einem intensiven Training die Aufnahme von Flüssigkeit mit Kohlenhydraten und Salz (Natrium). Im Wettkampf sollte die Zufuhr schon vor dem Start sichergestellt werden. Vor und beim Sport eignen sich für die Nährstoffversorgung am besten isotonische Getränke, die entweder verzehrfertig angeboten oder selbst angerührt werden. „Isotonisch“ bedeutet, dass der Wasserverlust schnellstmöglich ausgeglichen wird. Aber aufgepasst: Nur die wenigsten isotonischen Durstlöscher am Markt werden den Anforderungen an ein optimales Sportgetränk gerecht. Wie sollte die Zusammensetzung idealerweise aussehen?

Der entscheidende Energielieferant für den Athleten sind Kohlenhydrate. Rund 60 bis 80 Gramm davon sollte ein Liter Getränk liefern. Dabei hat sich ein Mix aus kurzkettigen Kohlenhydraten und dem Mehrfachzucker Maltodextrin als ideal erwiesen. Zudem sollten 400 bis 1.100 Milligramm Natrium je Liter enthalten sein, da dieses Elektrolyt am meisten über den Schweiß verloren geht. Zusätze wie Farbstoffe, Süßungsmittel, Vitamine oder überhöhte Mineralstoffmengen haben im Getränk nichts verloren. Unter Umständen hemmen sie die Leistung sogar. Beispielsweise kann hochdosiertes Magnesium vom Organismus nicht vollständig aufgenommen werden und zu Darmproblemen führen.

Je nach körperlicher Voraussetzung können auch Laktose oder große Fruktosemengen die Ursache von Darmbeschwerden sein. Speziell bei hohen Belastungen reagiert der Organismus oft sensibel. Umso mehr sollte auf die Auswahl eines magenfreundlichen Produkts geachtet werden. Immerhin gibt es Sporternährungsanbieter, die in ihren Produkten auf allergene Zutaten verzichten. Da die Verträglichkeit individuell sehr unterschiedlich ausfällt, sollte die Nahrung grundsätzlich im Training ausgiebig getestet werden. Nicht zuletzt ist der Geschmack ausschlaggebend. Erfahrungsgemäß werden säuerlich-erfrischende Getränke den süßen Sorten bevorzugt.

Ist der richtige Energiedrink gefunden, machen sich die Vorteile schnell bemerkbar. So berichten die sportlich Aktiven beispielsweise, dass sie ihr Leistungspotential im intensiven Training und Wettkampf besser abrufen können.

Sportgetränke: Worauf kommt es an?