Um unsere Webseite für dich optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhältst du in unserer Datenschutzerklärung.

Verzichte auf eine hohe Magnesiumzufuhr im Wettkampf

Von Dipl. Ernährungswissenschaftler Torsten Binder

Seit Jahren hält sich unter Sportlern fest die Meinung, dass bei der Aktivität hauptsächlich Magnesium zugeführt werden muss - ein großer Irrglaube mit teilweise schwerwiegenden Folgen! 

Schließlich gehen über den Schweiß nur geringfügige Magnesiummengen verloren und Krämpfe werden selbst durch eine hohe Einnahme kaum verhindert. Und aufgepasst: Eine übermäßige Magnesium-Dosierung führt oft zu akuten Darmbeschwerden, die nicht selten einen Wettkampfabbruch zur Folge haben.

Wer schwitzt, sollte neben der Flüssigkeit zuallererst Natrium (Salz) ausgleichen. Wird dieser Mineralstoff vernachlässigt, kann die Muskulatur schnell verkrampfen und der gesamte Wasserhaushalt ins Ungleichgewicht geraten. Unter allen Elektrolyten geht Natrium beim Sport mit großem Abstand am meisten verloren, gefolgt von Kalium und Calcium. Erst an vierter Stelle steht Magnesium.

Mein Tipp: Achte bei hoher körperlicher Belastung auf die ausreichende Zufuhr von Salz, zum Beispiel über ein geeignetes Sportgetränk, Energiegels oder Salztabletten. Produkte mit einer überhohen Magnesium-Dosierung solltest du unbedingt meiden!